Forschungsprojekte

Dissertationsprojekte

Die participatio actuosa (tätige Teilnahme) ist eines der Grundprinzipien der liturgischen Entscheide des II. Vatikanischen Konzils. Verankert wurde dieser Grundsatz in der Liturgiekonstitution des II. Vaticanum Sacrosanctum Concilium von 1963. Die Vorstellung, die Gemeinde sei stärker liturgisch in den Gottesdienst einzubeziehen, war bereits im Vorfeld des Konzils ein Grundanliegen der Liturgischen Bewegung.

Die Beteiligung der Gemeinde am Gottesdeienst kann auch als eine Grundprämisse alt-bzw. christkatholischer Liturgik betrachtet werden. Die altkatholischen Kirchen haben sich von Beginn ihrer eigenständigen kirchlichen Entwicklung für ein stärkeres Gewicht der Laien in der Führung der Kirche stark gemacht.

Die Arbeit will einerseits liturgiegeschichtlich die Entwicklungen bezüglich der Gemeindepartizipation in der christkatholischen und der römisch-katholischen Kirche nachzeichnen, anderseits die Gemeindepartizipation im Gottesdienst auf einer systematisch-theologischen und praktisch-theologischen Ebene untersuchen.

In praktisch-theologischer Hinsicht gilt es dabei,  die in der liturgischen Bewegung stark thematisierte Spannung von individueller und kollektiver Beteiligung in den Blick zu nehmen. Ebenso scheint auch eine Unterscheidung von „innerer“ und „äusserer“ Beteiligung der Gottesdienstteilnehmenden wichtig zu sein.

Sowohl die „äussere“ wie auch die „innere“ Beteiligung sind nicht voraussetzungslos, sondern abhängig vom liturgischen Verständnis und den liturgischen Fähigkeiten der am Gottesdienst Beteiligten. Deshalb verlangt eine verstärkte Beteiligung der Gemeinde am Gottesdienst – so die Arbeitshypothese der Dissertation – auch eine erhöhte liturgische Kompetenz derselben.

Die Arbeit thematisiert deshalb auch die Frage der Vermittlung liturgischer Kompetenz(en). Sie fragt nach dem geeigneten Ort der Liturgiedaktik, dem Umfang der liturgischen Kompetenzen und der geeigneten Form ihrer didaktischen Vermittlung.

Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit der Frage, welche Modelle der Erstkommunionkatechese für die Alt-Katholische Kirche von Relevanz sind bzw. wie ein passendes Modell für die Alt-Katholische Kirche aussehen könnte.

Durch die Dissertation wird das Licht als ein Motiv im Prolog des Johannesevangeliums und im Joh 8,12-12 vorgestellt.

Durch die Diessertation soll erörtert werden, wie das Motiv des Lichtes im Johannesevagelium verwendet wird und wie dies in der östlichen Tradition (Clemens von Alexandrien, Origenes, und Dionysius Areopagita) rezipiert wird.

Die Frage nach dem Licht im Joh führt zur Disskusion verschiedener Aspekte:

  • dem christologischen (Jesus Christus als das Licht der Welt Joh 8,12)
  • dem theologischen (Jesus Christus als Licht vom Licht)
  • dem ekklesiologischen (in sofern das Licht den in Einheit mit Christus Lebenden zugeeignet wird).

Bei der Untersuchung sind semantisch verwandte Wortfelder (z.B. der Dualismus von Tag und Nacht, die strahlende Herrlichkeit Gottes etc.) einzubeziehen. Für diese Dissertation soll das Johannesevangelium herangezogen werden, weil es in der Lichtmetaphorik alle gennante Aspekte hin fruchtbar gemacht werden kann.

Diese Problematik haben bis heute vor allem C.H. Dodd, R. Bultmann, F.N. Klein, C.R. Koester, O. Schwankl und M. Pulver analysiert, so kann sich die Untersuchung auf wichtige Vorarbeiten stützen.

Die kirchenhistorische Dissertation beschäftigt sich mit der Art und Weise, wie Leben und Sterben von alt- bzw. christkatholischen Männern und Frauen in der Schweiz, in Deutschland und den Niederlanden zwischen 1871 und 1924 erzählt wurden: wie wurde der gute Christkatholik, die gute Altkatholikin im Nachruf, in Grab- und Gedenkreden und in Privatdrucken beschrieben?

Derartige Thanatographien und mehr allgemein die Memorialkultur im deutschsprachigen und niederländischen Altkatholizismus, die bedeutende Personen aus der Kirchengeschichte, aber auch einfache Gemeindemitglieder in die kollektive Erinnerung einschrieb und damit Erinnerungspolitik betrieb, werden hinsichtlich der Funktionen und Konzeptionen von Geschlecht, von sozialen Beziehungen im Allgemeinen und von kirchlicher Gemeinschaft im Besonderen untersucht. Einen weiteren Untersuchungsgegenstand bilden die anthropologischen, ethischen und moraldidaktischen Aspekte in den biographischen Kleinformen. Insgesamt will die Untersuchung die Prozesse der Identitätsstiftung in den alt- bzw. christkatholischen Gemeinden und in den bischöflich-synodal verfassten Kirchen sowie die Erscheinungsformen und Funktionen von gegenderter Erinnerungspolitik darstellen.

  • Typ: Dissertationsprojekt
  • Ausführung: Erika Moser
  • Betreuung: Prof. Dr. Angela Berlis
  • Projektförderung: Das Dissertationsprojekt wird gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF).

 

Wer die unterschiedlichen Entwürfe für eine Predigtstruktur, die in der Geschichte gängig gewesen sind, betrachtet, bemerkt, dass immer wieder vergleichbare Grundmuster auftauchen. Zum Teil lassen diese sich dadurch erklären, dass Homiletiker und Prediger von den Modellen der klassischen Rhetorik ausgingen. Dies war jedoch nachweislich nicht immer der Fall. Dass trotzdem immer wieder vergleichbare Aufbauschemen auftauchen, wirft die Frage auf, ob sich dahinter eine innere Logik verbirgt. Semiotische Modelle aus der Pariser Schule sollen ein neues Licht auf diese Frage werfen.
 

Habilitationsprojekte

Die Berufung auf die Alte Kirche, die "ungeteilte Kirche des ersten Jahrtausends", gehört zu den zentralen Motiven im Identitätsdiskurs der altkatholischen Kirche und Theologie. In diesem Forschungsprojekt wird untersucht, wie der Rekurs auf Alte Kirche vollzogen wird, welche Funktion die Berufung auf Alte Kirche hat und mit welchen Gründen legitimiert wird, dass Alte Kirche für die Theologie der Gegenwart kriteriologische Relevanz besitzt. Dies geschieht einerseits mit Hilfe argumentationstheoretischer Analyse wichtiger historischer Quellentexte aus dem Altkatholizismus und der Ökumene, andererseits durch fundamentaltheologische Reflexion auf die Relevanz von Tradition und den Umgang mit ihr. Als systematischer Ertrag wird ein Beitrag zur Frage angestrebt, ob und inwiefern sich der Rekurs auf Alte Kirche auch für die Theologie der Gegenwart begründen und legitimieren lässt.

Das Traktat der "Eschatologie" hat im 20. Jahrhundert einen Gestaltwandel erwahren, woran Joseph Ratzinger aus katholischer Sicht seine Beitrag geleistet hat. Die Eschatologie Joseph Ratzingers galt dabei als ein Werk, das die klassischen eschatologischen Ideen der römisch katholischen Kirche über das Eschaton auf altkirchlicher Basis neu formulierte. Hierbei hat man ihn oft einen platonismus  wie sowohl auch ein Christozentrismus vorgeworfen, der jedoch aus der altkirchlichen eschatologischen Denkweise stammte. Die neuinterpretation des Fegefeuers im Werk von Ratzinger hat hierbei ein Brücke zur Orthodoxie geschlagen und war sicherlich für die Zei wo er diese formuliert hatte eine Neuheit, besonders wenn man sich die damaligen römisch katholischen "Schuldogmatiken" anschaut. In dieser Forschungsarbeit soll die Eschatologie Joseph Ratzinges aus orthodoxer Sicht betrachtet werden und worin grundsetzliche dogmatische Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwichen den zwei Eschatologien liegen. Hierbei sollen vor allem Orthodoxe TheologInnen des 20. Jahrhunderts, die sich mit der Eschatologie geschäftigt haben, als Quelle der Orthodoxen Theologie dienen.  

India has long been a multi-religious, multicultural and multi-ethnic society, having been the cradle of some of the world’s religions, civilizations, cultures, and traditions. Overall, India’s record has been one of enduring peace and harmony. However, the rise of Hindu nationalism (Hindutva) and its agenda of othering communities have religious and political implications in India. This study attempts to interpret major historical and theological shifts of emphasis in the phenomenon of Indian nationalism and their impact on Christian Indians, as reflected in their history in the period between 1925 and 2014. 1925 was a year that saw the birth of the Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS), which provided an ideological and organizational framework for Hindutva. 2014 was when Hindu nationalists gained a political mandate by winning a two-third majority in India’s general elections. The twin strategies of Hindu nationalism – anti-conversion and reconversion – and how far these have affected Christian life and mission in India are central to this study. The research applies sociological and historical tools to analyze the social, religious, and political impact of Hindu nationalism on the Christian community in the Indian state of Kerala. The project also includes an ideological and critical theological investigation of the relation of religion to national identity and the interplay of various ideologies for articulating a Christian theological position that responds to India’s contemporary challenges, both political and religious. The aim of this investigation is to articulate an Indian Christian theological response to Hindutva and a broader Christian critique of the religion-culture matrix.

SNF-Projekte

Ab Juli 1876 ist der Briefwechsel zwischen Eduard Herzog, dem designierten Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz und Joseph Hubert Reinkens, dem Bischof der Altkatholischen Kirche in Deutschland, überliefert. 20 Jahre lang, bis zu Reinkens’ Tod im Januar 1896 schrieben sich die beiden Bischöfe mehr als 460 Briefe, von denen 427 als Originale oder als Abschriften in Kopialbüchern überliefert sind. Die Briefe werden vollständig transkribiert und in Buchform ediert. Alle Briefe werden mit einem umfassenden Anmerkungsapparat versehen und in einer ausführlichen Einleitung kommentiert und kontextualisiert.

Der Anmerkungsapparat

Der Anmerkungsapparat umfasst voraussichtlich 931 Fussnoten. Diese vermitteln Informationen biographischer Natur (jeweils bei der Erstnennung einer Person), Literaturangaben und Exzerpte zu Publikationen, die im Briefwechsel besprochen werden, sowie Hintergrundinformationen zum jeweiligen historischen, theologischen und kulturellen Kontext, welche zum Verständnis der Briefe notwendig sind.

Im Briefwechsel wird auf 423 Personen Bezug genommen. Diese werden – unabhängig von Stand und Einfluss – vollständig erfasst und – soweit möglich – mit Kurzbiographien versehen. Diese veranschaulichen das transnationale Beziehungsnetz jener Bewegung, die sich gegen das Erste Vatikanische Konzil (1869-1870) formierte.

Eduard Herzog und Joseph Hubert Reinkens betrieben als Bischöfe eine versierte Medienpolitik und publizierten neben Hirtenbriefen als ehemalige bzw. aktive Professoren auch etliche Schriften theologischer und historischer Art. In ihren Briefen zeigt sich, wie sie diese Werke gegenseitig rezipierten und kommentierten. Die Literaturangaben dazu umfassen 136 Anmerkungen. Je nach Kontext wird der Inhalt der jeweiligen Schrift in Form eines Exzerpts zusammengefasst.

Die Bedeutung des Briefwechsels

Gründerfiguren

Eine vollständige, kommentierte und mit ausführlicher Einleitung versehene Ausgabe der Korrespondenz zwischen Eduard Herzog und Joseph Hubert Reinkens wird in Fachkreisen seit längerem als Desiderat betrachtet, handelt es sich doch um die Briefe zweier massgeblicher Exponenten der altkatholischen Reformbewegung, die gegen die Papstdogmen des Ersten Vatikanums  Stellung bezog. Teile dieser Bewegung formierten sich als rom-unabhängige nationale Kirchen. In Deutschland führte dies bis 1873 zur Bildung eines Bistums für die Altkatholiken, in der Schweiz bis 1876 zur Bildung der Christkatholischen Kirche. Reinkens und Herzog wurden die ersten Bischöfe der jeweiligen katholischen Nationalkirchen. Die Edition des Briefwechsels liefert umfangreiches Quellenmaterial und legt die Grundlage für künftige Biographien beider Briefpartner auf dem neuesten Quellenstand.

Transnationale Freundschaften und antiultramontane Netzwerke

Im Verlaufe des Briefwechsels wird deutlich, wie sich das von Anfang an kollegiale Verhältnis der beiden Bischöfe zu einer tiefgehenden Freundschaft wandelt. Mit einer Edition der Briefe tritt nicht nur die persönliche Freundschaft zwischen Herzog und Reinkens ans Licht, sondern auch die Vernetzung der beiden Organisationen, die sie leiteten und der transnationalen Partner, welche sie als Verbündete im Kampf gegen Rom zu einen suchten. 1889 kam es in diesem Zusammenhang zur Begründung der „Utrechter Union“. Die Korrespondenz legt offen, wie Freundschaft als Bindeglied von Netzwerken fungiert und wie amtliche Zusammenarbeit und persönliche Freundschaft bei Aufbau und Gestaltung kirchlicher, vom jeweiligen Staat anerkannter Organisationsformen von Nutzen sind. Da beide Freunde vor ähnlichen Aufgaben standen, die Ausformung des Altkatholizismus bzw. Christkatholizismus jedoch im je eigenen politischen, kirchenpolitischen und kirchengeschichtlichen Kontext geschah, wird die Herausgabe des Briefwechsels zu vergleichenden Studien zum Altkatholizismus im deutschen Kaiserreich und zum Christkatholizismus in der Schweiz einerseits und zum Kulturkampf in diesen Ländern andererseits anregen.

Neubewertungen

Der Briefwechsel stellt Informationen zu Personen und Ereignissen zur Verfügung, die auf angrenzende Briefwechsel mit Dritten hinweisen oder aufschlussreiche Innensichten bieten für historische Ereignisse und Beziehungen. So tritt im Hinblick auf die Schweiz eine differenzierte Sicht auf den deutschsprachigen und frankophonen Christkatholizismus zu Tage. Die Beziehung zu staatlichen Behörden im Deutschen Reich wird viel negativer bewertet, als dies im öffentlichen Diskurs bekannt ist. Positive und negative Erfahrungen mit einer synodal geordneten, bischöflich verfassten Kirche, der Umgang mit Autorität und die Gestaltung des bischöflichen Leitungsamtes in einer bischöflich‐synodalen Kirchenorganisation werden differenziert dokumentiert.
Geschichtsbilder und Erinnerungsdispositive

Eduard Herzog wie auch Joseph Hubert Reinkens prägten den internationalen Altkatholizismus durch ihre kirchenhistorischen Werke erheblich mit. Der Briefwechsel legt historische Legitimierungsstrategien zur Rechtfertigung der aus dem Konzilsprotest erwachsenen Bistumsgründungen offen. Er zeigt, auf welche spezifischen Geschichtsbilder die beiden Briefpartner dafür zurückgriffen und wie sie erinnerungskulturelle Dispositive zur Identitätsbildung ihrer Kirchen heranzogen.

Herausgeberschaft und Unterstützung

Der Briefwechsel wird herausgegeben von Angela Berlis und Martin Bürgin.

Angela Berlis ist Inhaberin der Professur für Geschichte des Altkatholizismus und Allgemeine Kirchengeschichte am Departement für Christkatholische Theologie der Universität Bern.

Martin Bürgin arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Editionsprojekt.

Mitgearbeitet haben zudem Hubert Huppertz als Transkribent und Raphael Reift als studentischer Hilfsassistent.

Das Editionsprojekt wird gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF).

  Kurzbiographie Joseph Hubert Reinkens
1. März 1821 in Burtscheid bei Aachen geboren
18.44-1847 Studium der Philosophie und katholischen Theologie in Bonn
ab 1853 Professor für ältere Kirchengeschichte in Breslau
1870 Suspension, danach regen Vortragstätigkeit
Dezember 1970 Vorträge in Olten, Luzern, Solothurn, Bern, Rheinfelden, Basel: Anstoss zur Bildung christkatholischer Gemeinden
1873 Wahl und Weihe zum bischof (4. Juni 1873 Wahl zum Bischof für die Altkatholiken im Deutschen Reih; 11. August 1873 Weihe in Rotterdam)
4. Januar 1896 Tod in Bonn
  Kurzbioraphie Eduard Herzog
1. August 1841 in Schongau (Peierer Hof) geboren
1868 Professor für Exegese in Luzern
1872 altkatholischer Pfarrer in Krefeld
1873-1876 christkatholischer Pfarrer in Olten
1876-1884 christkaholischer Pfarrer in Bern
1874-1924 Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät Bern
1876 Wahl und Weihe zum Bischof (j. Juni 1876 Wahl durch die Synode in Olten; 18. September 1876 Konsekration in Rheinfelden durch Bischof
1884-1885 Rektor der Universität Bern
26. März 1924

Der Tod hat in jeder Kultur und auf verschiedenen Ebenen ein Gendervorzeichen. Schon das grammatische Geschlecht von „Tod“, „thanatos“, „mors“ differiert in alten und heute gesprochenen Sprachen und gibt einen ersten Hinweis, dass Vorstellungen vom Tod gendergeprägt sind. Kulturen und Religionen kodieren bestimmte Todesarten, wie Suizid, geschlechtsabhängig. Aber auch die konkreten Einstellungen zum und Erfahrungen mit dem Tod sind für Männer und Frauen durchaus nicht gleich, sondern geschlechtsspezifisch verschieden, wofür es Ursachen in der Biologie gibt (Schwangerschaft, Geburt und Tod waren und sind miteinander verflochten), aber auch in sozialen und kulturellen Zuweisungen. Diese Genderkomponenten des Todes werden jedoch bislang kaum wahrgenommen und nicht berücksichtigt. So findet sich im NFP 67 zum Thema „Lebensende“ kein einziges genderspeziell formuliertes Projekt.

Das Forscherinnenteam besteht aus vier Berner Professorinnen der Theologie, die Schwerpunkte in der Genderforschung haben und von ihrer jeweiligen theologischen Fachdisziplin aus (Bibelwissenschaft, Kirchengeschichte, Systematische Theologie/Dogmatik, Praktische Theologie/Seelsorge) die Zusammenhänge von „Gender und Tod“ untersuchen.

Das Ziel des gesamten Projekts ist die Erstellung eines theologischen Kompendiums zu „Gender und Tod“. Tagungen zur Thematik fanden 2013 und 2015 in Bern statt. Unter dem Titel „Sensenfrau und Klagemann. Sterben und Tod mit Gendervorzeichen“ (hg. von Silvia Schroer) wurden die Tagungsbeiträge von 2013 im TVZ-Verlag (Zürich) 2014 veröffentlicht.

Im Rahmen des Projekts werden mehrere Dissertationen verfasst. Am Institut für Christkatholische Theologie entsteht derzeit eine Dissertation im Fach Kirchengeschichte zur Thematik.

Im FS 2018 (dienstags 14.15-16.00 Uhr, ab 20.2.2018) wird ein Seminar zum Thema «Sterben, Tod und Trauer unter Gendervorzeichen. Theologische und kulturelle Narrative und rituell-liturgische Praktiken in der Geschichte des Christentums» Forschungsergebnisse vermitteln. Leitung: Prof. Dr. Angela Berlis und Erika Moser MTh.