Aktuelles

Am 22. November veranstaltet das Institut für Christkatholische Theologie im Rahmen des strukturierten Doktoratsprogramms Basel/Bern/Zürich einen Anlass, der Interessierten Gelegenheit zur Vernetzung bietet und weiterführende Diskussionen zu Gender in der kirchenhistorischen Forschung anregt.

Kürzlich kam Seine Heiligkeit, Aram I., Katholikos des Großen Hauses von Kilikien, auf Einladung der Christkatholischen Kirche der Schweiz nach Bern. Er kam auch zur Theologischen Fakultät. Prof. Dr. Angela Berlis, Dekanin seit 1. August, hatte ihn im Februar d.J. an seinem Amtssitz in Antelias bei Beirut besucht. In den Räumen des Unitobler wurde der Gesprächsfaden wieder aufgegriffen. Es ging v.a. über das Theologiestudium in der Schweiz und im Libanon sowie über aktuelle theologische Fragen. Anschliessend hielt der hohe armenisch-apostolische kirchliche Würdenträger im Hauptgebäude der Universität einen Vortrag über die Situation der Christinnen und Christen im Mittleren Osten. Wer erwartet hatte, dass der promovierte Theologe, der früher einige Jahre lang Moderator des Weltkirchenrats in Genf war, über Christenverfolgungen klagen würde, hatte sich getäuscht. Statt dessen wies Aram I. auf die seit langem verbrieften Bürgerrechte der Christinnen und Christen und forderte deren Gleichstellung im öffentlichen Leben. Ausserdem wies er auf die Bedeutung der bleibenden Anwesenheit christlicher Gemeinschaften für den Religionsfrieden in der Region hin, für die auch Staaten und Kirchen im Westen einzutreten hätten. Auf den öffentlichen Vortrag, bei dem auch Vertreter der schweizerischen Politik anwesend waren, folgte eine angeregte Diskussion.

Am 1. November hält Frau Professorin Hildegund Keul am Institut für Christkatholische Theologie einen öffentlicher Vortrag. Prof. Dr. Hildegund Keul ist apl. Professorin für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Leiterin der dortigen Forschungsgruppe «Vulnerabilität, Sicherheit und Resilienz»

Weitere Informationen zur Referentin finden Sie hier

Zum Herbstsemester 2018 hat die Universitätsleitung auf Antrag der Theologischen Fakultät Bern die orthodoxe Theologin Georgiana Huian und den altkatholischen Theologen Peter-Ben Smit auf die seit Herbst 2015 vakante Professur für Systematische Theologie und Ökumene am Institut für Christkatholische Theologie berufen, G. Huian als Assistenzprofessorin mit Tenure Track und P.B. Smit als ausserordentlichen Professor. Die neue Professorin und der neue Professor werden ihre Stellen jeweils in Teilzeit wahrnehmen.

Dr. Dr. Georgiana Huian studierte Philosophie, Theologie und Klassische Philologie in Bukarest; sie promovierte 2012 in Philosophie in Paris/Bukarest und 2018 in orthodoxer Theologie in Paris. Seit Herbst 2017 ist sie bereits am Institut für Neues Testament in Bern mit einem einjährigen Exzellenzstipendium der Schweizerischen Regierung. Am 1. September wird sie die neue Stelle antreten.

Prof. Dr. habil. Peter-Ben Smit ThD studierte Theologie in Amsterdam, Utrecht und Sheffield. Er promovierte 2005 im Fach Neues Testament und habilitierte 2009 in Kirchengeschichte in Bern. Von 2008 bis 2011 arbeitete er als Pfarrer der christkatholischen Gemeinde in Bern. 2011 promovierte er am General Theological Seminary in New York in Systematischer Theologie. Seit 2017 ist er in Teilzeit Professor für Kontextuelle Exegese an der Freien Universität Amsterdam, am 1. Oktober tritt er zusätzlich seine Stelle in Bern an.

Prof. Dr. Angela Berlis, Vorsteherin ICKath

Secular Society and Religious Presence:  Religion-State Relations in Historical and Contemporary Perspectives

The fifth IREI conference will address the relation of religion and state within secular society. It will explore a range of contemporary issues as well as draw on historical studies. Topics will encompass a focus on practical issues in the context of Switzerland and Europe more generally, as well as address more general theoretical issues, including:

  • Changes to Landeskirche contexts & laws [with cross-Cantonal comparison & conversations]
  • Change and Adjustment for the Landeskirchen: the loss of hegemonic privilege; the challenge of new modus operandi within secular society
  • Challenges facing the dominant religious (Christian) culture which is declining / fragmenting
  • The presence of immigrant Christian communities / Churches [intra-religious diversity]
  • The presence of immigrant other religious communities [multi-religious diversity]
  • The presence of variant identities & communities of specific other religions [intra-religious diversity]
  • Interreligious engagement as a cross-religion modus vivendi within secular society
  • Religious and Interreligious engagement with secular society
  • Theology in the Public Square within a secular & multi-faith context: problems and prospects

The conference will include open public lectures and discussions as well as sessions for academic papers and scholarly exchange. It will include scholars and officials from Switzerland as well as scholars from other European countries and from further afield.

Further information

Der Internationale Arbeitskreis Altkatholizismus-Forschung IAAF tagte am 20. und 21. April 2018 in Bonn und feierte sein 20jähriges Bestehen. Anwesend waren Forschende aus den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz, die sich über aktuelle Forschungsprojekte austauschten. Ein Bericht darüber wurde in Christkatholisch 11/2018 veröffentlicht.

Titel, Thesen, Theologie  – zur Bedeutung  kirchlicher Medien in Geschichte und Gegenwart

Internationale Tagung am 8. und 9. Juni 2018

Am 8. und 9. Juni 2018 fand eine vom Institut für Christkatholische Theologie organisierte Tagung zum 125jährigen Bestehen der seit 1893 in Bern erscheinenden, wissenschaftlichen «Internationalen Kirchlichen Zeitschrift» (IKZ) bzw. ihrer Vorläuferin «Revue Internationale de Théologie» (RITh) statt. Es war ein Anlass, sich mit verschiedenen Presserzeugnissen seit dem 18. Jahrhundert zu befassen, die sich dem Anliegen katholischer Reform widmeten. Auch der heutige Medienwandel und seine Auswirkungen für die gegenwärtige Zeitschriftenlandschaft kamen zur Sprache.

Prof. Angela Berlis, Vorsteherin des Instituts für Christkatholische Theologie (Bern) und seit 2016 Chefredakteurin der IKZ, wandte sich nach einer allgemeinen Einführung über die Entstehung der RITh/IKZ auf Initiative des russisch-orthodoxen Laien Alexander Kirejew exemplarisch der Frage zu, wie die IKZ während des Ersten Weltkrieges ihre internationale Ausrichtung zu wahren wusste: Die Zeitschrift wurde zu einem Forum für die im Entstehen begriffene ökumenische „Faith & Order“-Bewegung in Europa. Die Kulturhistorikerin Prof. Franziska Metzer (Luzern) widmete sich der Überlagerung von Erinnerungs- und Wissenschaftsgemeinschaften und ging näher auf historische Zeitschriften in der Schweiz des 19. Jahrhunderts ein, die aus ultramontanen Netzwerken hervorgingen, während Erika Moser (Bern) sich den liberal- und christkatholischen Zeitschriften aus der gleichen Zeit in der Deutsch- und der Westschweiz widmete. Prof. Stefan Rebenich (Bern) ging dem Verhältnis zwischen dem liberalen, kulturprotestantischen Verlag C. H. Beck und dem katholischen Kirchenhistoriker Ignaz von Döllinger, Spiritus rector der altkatholischen Bewegung, nach. Dr. Ewald Kessler (Heidelberg) rekonstruierte die Entstehung des „Theologischen Literaturblatts“ (1864) anhand der Korrespondenz Döllingers mit F. H. Reusch. Wie gut informiert über die armenischen Katholiken in der alt- bzw. christkatholischen Presse der 1870er Jahre berichtet wurde, nahm anschliessend Dr. Mariam Kartashyan unter die Lupe. Der autobiographische Rückblick von Dr. Heinz Gstrein (Wien) über seine Arbeit als Ostkirchenkorrespondent des „Altkatholischen Informationsdienstes“ (AKID) in Athen und Kairo in den 1970er Jahren wurde wegen seiner Abwesenheit verlesen und durch Erinnerungen der Witwe des AKID-Herausgebers Wolfgang Krahl, Marika Reichard-Krahl, ergänzt.

Am Freitagabend stiessen mit dem Apéro weitere Gäste dazu. Hier stand die IKZ im Mittelpunkt als internationale Zeitschrift, in der relevante theologische Themen aufgegriffen und in fundierter wissenschaftlicher Weise erörtert werden sowie über wichtige kirchliche und ökumenische Entwicklungen informiert wird. Dr. Beat Immenhauser (Schweizer Akademie der Geisteswissenschaften, Bern) referierte über den Digital turn und die damit verbundenen Veränderungen im Publikationswesen mit ihren Auswirkungen auch für die IKZ. Doz. Dr. Mattijs Ploeger (Utrecht) widmete sich der Wechselwirkiung zwischen Wissenschaft und Kirche, die im Titel der IKZ und ihrem Anliegen sichtbar wird. Es folgte eine kurze Aussprache unter Leitung von Prof. Angela Berlis.

Mit den Vorträgen von Dr. Dick Schoon (Amsterdam) und Gergely Csukas (Bern) kamen am Samstagvormittag die Berichterstattung „jansenistischer“ Nachrichtenmagazinge des 18. und 19. Jahrhunderts in den Blick sowie die (positive) Wahrnehmung des Jansenismus in einer pietistischen Zeitschrift des 18. Jahrhunderts. Dozent Wietse van der Velde (Utrecht) ging auf die Entwicklung des niederländischen „Oud-Katholiek“ vom religiösen Monatsblatt im ausgehenden 19. Jahrhundert zur kirchlichen Illustirerten seit Anfang des 21. Jahrhunderts ein. Martin Bürgin (Zürich) fasste am Ende seine Beobachtungen zusammen und hob die zentrale Rolle von Medien bei der Konstituierung wissenschaftlicher Gemeinschaften und Identität hervor. Medien können unterschiedliche Wissenskulturen miteinander verbinden, sie sind aber auch Mittel der Abgrenzung, etwa vom Ultramontanismus. So machte die Tagung mit ihrem angeregten Austausch sichtbar, wie „Territorien“ und Wissensgemeinschaften gebildet und abgebildet, wo sie aber auch „aufgebrochen“ werden.

Angela Berlis

Der Schweizerische Rat der Religionen SCR hat Dr. Harald Rein, Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, zum neuen Vorsitzenden des SCR für die Amtsdauer 2018 – 2020 gewählt. Er folgt auf Dr. Gottfried Locher, Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK.

Mehr dazu erfahren Sie hier

Zum Amtsantritt als Präsident des Schweizerischen Rates der Religionen erschien ein Beitrag über Bischof Dr. Harald Rein, der auch als Privatdozent an der Theologischen Fakultät lehrt.

Bereits zum neunten Mal lädt die Christkatholische Kirche St. Peter und Paul am Rathausplatz und das Institut für Christkatholische Theologie zu einer vierteiligen Veranstaltungsreihe unter dem Titel «Spurensuche». Jeweils an einem Dienstagmittag äussern sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in ganz persönlicher Weise zu Grundfragen und Grundwerten. Damit will die Christkatholische Kirche auf dem Hintergrund des christlich-abendländischen Denkens eine Brücke schlagen zwischen moderner Gesellschaft und Kirche. In der Schnelllebigkeit des Alltags offeriert die «Spurensuche» einen Moment des Innehaltens, der Ruhe und Besinnung.

Die Veranstaltungen, welche um 12.15 Uhr beginnen, dauern rund 30 Minuten und werden mit einem gemeinsamen Apéro in der Kirche abgeschlossen. Sie finden in einem liturgischen Rahmen mit Bibeltext, dem «Vater unser» und einem Segen statt und werden musikalisch begleitet.

Jede Reihe steht unter einem Thema – «Ewigkeit» heisst es in diesem Jahr. Die Gäste sind: Stadtpräsident Alec von Graffenried (24. April), der Schriftsteller Beat Sterchi (1. Mai), die Berner Staatsarchivarin Barbara Studer (8. Mai) und Guido Vergauwen, früherer Rektor der Universität Freiburg und Provinzial der Schweizer Dominikaner. Der Eintritt ist frei, am Schluss Kollekte zugunsten der Berner Beratungsstelle für Sans Papiers.

Wollten Sie schon immer mal wissen, was christkatholische Theologinnen und Theologen umtreibt, an welchen Themen sie gerade arbeiten und in welchen ökumenischen Zusammenhängen dies geschieht? Wir stellen Ihnen u. a. ein Buch über die Christkatholische Kirche und Theologie vor, das wir gemeinsam für ein breiteres Publikum erarbeitet haben. Als Gast haben wir Prof. Dr. Predrag Dragutinovic (Theologische Fakultät Belgrad) eingeladen.

Am 19. Dezember 2017 ist Prof. Jenny Dixon, Vizerektorin Strategie der Universität von Auckland (Neuseeland), zu Gast an der Theologischen Fakultät. Im Rahmen des fakultären Mentoringprogramms hält sie einen Vortrag über "Gender equity: advancing women's careers in universities". Dixon ist Geographin und seit 2001 Professorin an der Universität Auckland, ihr Fachgebiet ist Städteplanung und –entwicklung. Seit 2012 ist sie als Vizerektorin Strategie mit der Entwicklung der Universität Auckland auf nationaler und internationaler Ebene betraut. Wo es um Bildungs- und Entwicklungsfragen ging, hat sie mehrfach Premierminister von Neuseeland auf Auslandsreisen begleitet. Im Vortrag wird sie darauf eingehen, wie die Universität Auckland Gleichstellung als Bestandteil ihrer strategischen Entwicklung betrachtet und sich an internationalen Netzwerken, u.a. einem “Women and Leadership”-Programm beteiligt.

Die Veranstaltung wird durch das Mentoringprogramm der Theologischen Fakultät, mit Unterstützung des Instituts für Christkatholische Theologie, durchgeführt und ist nicht-öffentlich.

1947 führte die Tschechoslowakische Hussitische Kirche die Frauenordination ein. Aus diesem Anlass veranstaltete die  Hussitisch-Theologische Fakultät der Karls-Universität Prag am 23./24. November die Internationale Konferenz „Žena VYsvěcená“ („A Woman Ordained“). Prof. Dr. Angela Berlis hielt einen Vortrag über „Die Bedeutung anthropologischer Argumente der Scholastik für die moderne Debatte um die Frauenordination“.

Das Institut für Christkatholische Theologie der Universität Bern und der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) haben am 11. November 2017 in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Theologischen Gesellschaft (SThG) und dem Haus der Religionen erstmals gemeinsam eine Tagung veranstaltet zum Thema «Wenn meine Wahrheit nicht Deine Wahrheit ist – Wahrheitsanspruch und Pluralität der Religionen in der Schweiz».

Experten aus Marokko, Tunesien und Oman diskutierten über Toleranz in der Islamischen Welt. Prof. Dr. Dr. Douglas Pratt, derzeit Lehrstuhlvertreter für Systematische Theologie am Institut für Christkatholische Theologie, war mit dabei.
 

Ein Gepräch über Spiritualität, Gnade und Freiheit, Schönheit und die Weitergabe des Glaubens

Das Institut für Christkatholische Theologie hat sich im Rahmen der diesjährigen Nacht der Forschung von seiner musikalischen Seite gezeigt.

Vor 100 Jahren starb Johann Friedrich, erster Dekan der 1874 gegründeten christkatholischen Katholisch-Theologischen Fakultät, Augenzeuge des Ersten Vatikanischen Konzils

Interview

Artikel aus "Christkatholisch" vom 20. 05. 2017

Jahrestagung des Internationalen Arbeitskreises Altkatholizismusforschung

Am 28. und 29. April 2017 traf sich der „Internationale Arbeitskreis Altkatholizismusforschung“ (IAAF) in Bonn zu seinem jährlichen Austausch über aktuelle Forschungsprojekte. Der Arbeitskreis wird seit 1998 von Prof. Angela Berlis (Bern) mit der jeweiligen wissenschaftlichen Assistenz am Bonner Seminar organisiert und geleitet; seit 2016 liegt die Leitung bei ihr, Prof. Andreas Krebs (Bonn) und Prof. Peter-Ben Smit (Utrecht/Amsterdam).

 

Vom 29. August bis 2. September 2016 traf sich die 44. Internationale Alt-Katholische Theologenkonferenz in Neustadt/W. (Deutschland) zum Thema „Den Glauben weitergeben“. Dabei wurden Workshops und Präsentationen über die Weitergabe des Glaubens in der kirchlichen Praxis mit theologischen Reflexionsvorträgen verbunden.

Die drei Grundvollzüge der Kirche (Leitourgia, Diakonia und Martyria) bildeten die Basis für die Themenbereiche der Konferenz: neue Formen der Seelsorge über die Gemeindegrenzen hinaus (Pflegeheim, Citykirche, geistliches Zentrum), Neubau und Neueinrichtung von Kirchengebäuden (unter Berücksichtigung der liturgischen Möglichkeiten und der Kirchenpädagogik), sowie neuere katechetische Methoden und Inhalte (z.B. bezüglich Sakramentenkatechese, Erwachsenenbildung, Katechese als Mystagogie).

Die Konferenz verstand „Weitergabe des Glaubens“ als vielstimmige Fortsetzung und Weiterentwicklung des Lebens einer Glaubensgemeinschaft in allen ihren Vollzügen. Vor diesem Hintergrund konnte die Konferenz die altkatholische Communio-Ekklesiologie sowohl in Hinblick auf Initiation und Mystagogie als auch auf kirchliche Präsenz und kirchlichen Dienst über Gemeindegrenzen hinaus vertiefen. Die Weitergabe des Glaubens geschieht dabei sowohl diachron als auch synchron, von Generation zu Generation, durch die Geschichte hindurch und im Hier und Heute. Getragen wird sie von der Kirche als Gemeinschaft und den einzelnen Gläubigen. Als Kraft und zugleich als Herausforderung altkatholischer Ekklesiologie und Theologie erwies sich, dass sie grundsätzlich von der eucharistischen Gemeinschaft her denkt. Kennzeichnend für eine derartige Gemeinschaft ist, dass sie in ihrem Feiern, Dienen und Bezeugen über die eigenen Grenzen hinaus wirkt. Zugleich wird sie dazu herausgefordert, die damit einhergehenden ekklesialen Grauzonen als Ausdruckformen von Kirchesein theologisch zu reflektieren.

Der Konferenzausflug führte dieses Jahr nach Worms, wo die Denkmäler einer Jahrhunderte alten jüdischen Lehrtradition die Konferenzteilnehmenden zu einer vertieften Reflexion von Lernen und Lehren inspirierten.