Aktuelles

Experten aus Marokko, Tunesien und Oman diskutierten über Toleranz in der Islamischen Welt. Prof. Dr. Dr. Douglas Pratt, derzeit Lehrstuhlvertreter für Systematische Theologie am Institut für Christkatholische Theologie, war mit dabei.
 

Ein Gepräch über Spiritualität, Gnade und Freiheit, Schönheit und die Weitergabe des Glaubens

Das Institut für Christkatholische Theologie hat sich im Rahmen der diesjährigen Nacht der Forschung von seiner musikalischen Seite gezeigt.

Vor 100 Jahren starb Johann Friedrich, erster Dekan der 1874 gegründeten christkatholischen Katholisch-Theologischen Fakultät, Augenzeuge des Ersten Vatikanischen Konzils

Interview

Artikel aus "Christkatholisch" vom 20. 05. 2017

Jahrestagung des Internationalen Arbeitskreises Altkatholizismusforschung

Am 28. und 29. April 2017 traf sich der „Internationale Arbeitskreis Altkatholizismusforschung“ (IAAF) in Bonn zu seinem jährlichen Austausch über aktuelle Forschungsprojekte. Der Arbeitskreis wird seit 1998 von Prof. Angela Berlis (Bern) mit der jeweiligen wissenschaftlichen Assistenz am Bonner Seminar organisiert und geleitet; seit 2016 liegt die Leitung bei ihr, Prof. Andreas Krebs (Bonn) und Prof. Peter-Ben Smit (Utrecht/Amsterdam).

 

Vom 29. August bis 2. September 2016 traf sich die 44. Internationale Alt-Katholische Theologenkonferenz in Neustadt/W. (Deutschland) zum Thema „Den Glauben weitergeben“. Dabei wurden Workshops und Präsentationen über die Weitergabe des Glaubens in der kirchlichen Praxis mit theologischen Reflexionsvorträgen verbunden.

Die drei Grundvollzüge der Kirche (Leitourgia, Diakonia und Martyria) bildeten die Basis für die Themenbereiche der Konferenz: neue Formen der Seelsorge über die Gemeindegrenzen hinaus (Pflegeheim, Citykirche, geistliches Zentrum), Neubau und Neueinrichtung von Kirchengebäuden (unter Berücksichtigung der liturgischen Möglichkeiten und der Kirchenpädagogik), sowie neuere katechetische Methoden und Inhalte (z.B. bezüglich Sakramentenkatechese, Erwachsenenbildung, Katechese als Mystagogie).

Die Konferenz verstand „Weitergabe des Glaubens“ als vielstimmige Fortsetzung und Weiterentwicklung des Lebens einer Glaubensgemeinschaft in allen ihren Vollzügen. Vor diesem Hintergrund konnte die Konferenz die altkatholische Communio-Ekklesiologie sowohl in Hinblick auf Initiation und Mystagogie als auch auf kirchliche Präsenz und kirchlichen Dienst über Gemeindegrenzen hinaus vertiefen. Die Weitergabe des Glaubens geschieht dabei sowohl diachron als auch synchron, von Generation zu Generation, durch die Geschichte hindurch und im Hier und Heute. Getragen wird sie von der Kirche als Gemeinschaft und den einzelnen Gläubigen. Als Kraft und zugleich als Herausforderung altkatholischer Ekklesiologie und Theologie erwies sich, dass sie grundsätzlich von der eucharistischen Gemeinschaft her denkt. Kennzeichnend für eine derartige Gemeinschaft ist, dass sie in ihrem Feiern, Dienen und Bezeugen über die eigenen Grenzen hinaus wirkt. Zugleich wird sie dazu herausgefordert, die damit einhergehenden ekklesialen Grauzonen als Ausdruckformen von Kirchesein theologisch zu reflektieren.

Der Konferenzausflug führte dieses Jahr nach Worms, wo die Denkmäler einer Jahrhunderte alten jüdischen Lehrtradition die Konferenzteilnehmenden zu einer vertieften Reflexion von Lernen und Lehren inspirierten.

Die Internationale ökumenische Tagung "Kirchenreform durch die Erneuerung des Gottesdienstes. Die liturgischen und ekklesiologischen Anliegen von Adolf Thürlings und ihre Wirkung bis heut", die vom 25.-26. November 2016 in Bern stattgefunden hat ist mit Erfolg vom Departement für Christkatholische Theologie und dem Kompetenzzentrum Liturgik orgnisiert worden. Auf der Tagung präsentierten WissenschafterInnen aus verschiedenen theologischen Tradition die Bedeutung von Adolf Thürlings für die Erneuerung der Liturige in seiner Zeit und in wie weit diese in ihrer heutigen Feier aufgearbeitet wurde. Unterandem wurde die Wirkung seiner Arbeit im  20. Jahrhundert beleuchtet und Ansätze für zeitgenössiche liturigsche Reformanliegen des 21. Jahrhunderts diskutiert. Bezüglich Adolf Thürlings siehe den unten verlinkten Artikel von Prof. Dr. Angela Berlis in Christkatholisch 22/2016, 4-5.