Berichte

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2024 im Magazin konstruktiv 

Das ganze Jahr 2024 stand im Zeichen des 150jährigen Bestehens der Christkatholischen Theologie in Bern. Gemeinsam haben die Mitarbeitenden des ICKath die Broschüre «Christkatholische Theologie entdecken» über das Theologiestudium heute er- arbeitet. Das Thema war auch Teil der Vernissage und Finissage der Wanderausstellung «Unterwegs» im Mai und Juni in der christkatholischen Kirche St. Peter und Paul in Bern. Pünktlich zum 150. Jahrestag der Eröffnung der 1874 begründeten «Katholisch-Theologischen Fakultät» fand Ende November 2024 ein Festakt in der Aula der Universität statt, bei der der Erzbischof em. von Canterbury, Prof. Rowan Williams, den Festvortrag hielt. Danach folgte eine internationale wissenschaftliche Konferenz über «Theologie bewegt». Das Interesse an den Feierlichkeiten aus Wissenschaft, Gesellschaft, Politik, Kirche(n) und ausländischer Partneruniversitäten hat deutlich gemacht, dass (internationale) Vernetzung eine der grossen Stärken unseres Instituts ist. Wir bieten den Studierenden eine reiche Palette an Veranstaltungen in systematischer, kirchenhistorischer, liturgiewissenschaftlicher und ökumenischer Theologie. Im Mai 2024 führte eine Exkursion anlässlich des 200. Geburtstags des letzten Generalvikars und Kirchenreformers Ignaz Heinrich von Wessenberg uns nach Konstanz. Dr. Joseph Mar Ivanios (Mumbai, Indien) und Dr. Edda Wolff konnten erfolgreich ihre Habilitation in Kirchengeschichte resp. Liturgiewissenschaft und Systematische Theologie abschliessen. Mit der Philosophin Anca Vasiliu (Paris) und dem Praktischen Theologen Martyn Percy (Aberdeen) wurden zwei renommierte Gelehrte als adjunct professors assoziiert. Der Christkatholische Theologiepreis 2024 wurde lic. phil. Martin Bürgin für einen politik- und theologiegeschichtlichen Beitrag zuerkannt. Dr. Klaus Wloemer, zuständig für praktische Liturgie im Vikariat, promovierte in Musikwissenschaften über den Volksdichter Josef Reinhart. Andrea Pezzini und Prof. Angela Berlis veranstalteten einen Internationalen Workshop («The Quest for Human Remains») im Juni, Stefanie Arnold und Johnson M. John ein Kolloquium für Doktorierende zu «Changing Ecclesiologies» im November; im Oktober fand das Symposium «Committed To Communion» anlässlich der Gemeinschaft zwischen der Malankara Mar Thoma Syrian Church in Indien und den Altkatholischen Kirchen der Utrechter Union statt. Seit Herbst 2024 steht zunehmend die 1700-Jahrfeier des 1. Ökumenischen Konzils von Nizäa im Fokus von Lehrveranstaltungen und Konferenzen, an denen v.a. Georgiana Huian und Angela Berlis beteiligt sind. Angela Berlis wurde mit dem renommierten «Lambeth Cross for Ecumenism» ausgezeichnet. Am 9. 3. 2025 starb der Praktische Theologe Jan Visser (* 1931) aus Zeist (Niederlande), der 2004 (als bisher letzter altkatholischer Theologe) mit einem Dr. h. c. gewürdigt worden war.

  • Habilitationen

Dr. Joseph Daniel (Mumbai): The Politics of «Othering» in Hindu Nationalism and Christians in India.

Referentin: Prof. Dr. Angela Berlis (Bern)

Korreferent: Prof. Dr. Karl Pinggéra (Marburg)

Korreferent: Prof. Dr. Mark Chapman (Oxford)

Dr. Edda Stephan Wolff (Deutschland): Becoming What We are Not. Negative Work as a Lens for Liturgy and Ecclesiology.

Referentin: Prof. Dr. Angela Berlis (Bern)

Korreferentin: Prof. Dr. Georgiana Huian (Bern)

Korreferentin: Prof. Dr. Susannah Cornwall (Exeter)

  • Todesfälle

Dr. h.c. Jan Visser, Ehrendoktor der Theologischen Fakultät 2004, gest. 9. 3. 2025

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2023/24 im Magazin konstruktiv 

Vor 150 Jahren wurde an der Universität Bern eine christkatholische Theologische Fakultät gegründet. Dies ist Anregung zu verschiedenen Aktivitäten.Zum Thema «Christkatholische Theologie entdecken» haben wir eine Ausgabe von «Christkatholisch» und eine dreisprachige Broschüre gestaltet.

Prof. Huian hielt bei der Versammlung des Berner Landeskirchenrats einen Vortrag über «Die Zukunft der Theologie oder die Theologie der Zukunft?»

Am 6. 3. 2024 wurde die neue Reihe «katholon» vorgestellt: Bd. 1 ist ein von Institutsangehörigen erarbeitetes Grundlagenbuch zu Geschichte und Theologie, Bd. 2 und 3 sind Qualifikationsarbeiten von Aline Berger und Erika Moser. Am 31. 5. stand die  Eröffnung der Wanderausstellung «unterwegs» in der Kirche St. Peter und Paul im Zeichen der Bedeutung christkatholischer Theologie.

«Was erwartet die Kirche von der Theologie» fragten sich christkatholische und reformierte Kirchenleitende in einem Podiumsgespräch mit Prof. R. Hirsch-Luipold und Prof. G. Huian. Ein Symposium zum Thema «Theologie bewegt» ist im HS 2024 geplant.

Die Umwandlung der Assistenzprofessur von Georgiana Huian in eine ao. Professur für Systematische Theologie und Ökumene zu 100 % wurde am 6. 11. 2023 akademisch gefeiert. Zum 31. 1. 2024 wurde die offizielle Assoziation des anglikanischen Theologen Prof. Douglas Pratt (Auckland University, NZ) beendet. Er war 2010 der erste «adjunct researcher» an der Uni Bern. D. Pratt hat viel zur Profilierung der interreligiösen Studien beigetragen.

Am 3. 11. 2023 fanden mit etwa 150 Teilnehmenden das hybride Symposium «Christian Theology and the Dialogue with Islam» und abends seine Abschiedsvorlesung statt. Die Universität Berkeley (USA) kooperierte. Ein kurzer Forschungsaufenthalt brachte Ass. Prof. Betül Avici von der Ibn Haldun-Universität Istanbul nach Bern.

Mehrere Personen haben sich im HS 2023 und im FS 2024 eingeschrieben, unter ihnen vor allem «Quereinsteigende». Daniel Nils Hermann erhielt den Christkatholischen Theologiepreis 2023 für die Masterarbeit «Christian Martyrdom in the Theology of Stanley Hauerwas».

Seit 1.1.2024 ist Dr. Mariam Kartasyhan für ein Projekt über armenisch-christkatholische Beziehungen, seit 1.2. sind Stefanie Arnold als Doktorandin/Assistentin in Systematischer Theologie und Dr. Heiner Grunert für ein Projekt über die Geschichte der christkatholisch-theologischen Fakultät angestellt.

Ilya Kaplan promovierte am 11. 4. 2024 mit einer systematisch-theologischen Arbeit und begann ab

1. 8. das christkatholische Lernvikariat. Seit HS 2023 ist Johnson M. John aus Indien als Doktorand immatrikuliert.

Am 30. 5. 2024 hielt Dr. Joseph Daniel, Bischof der Mar-Thoma-Kirche in Indien, seinen Habilitationsvortrag. Maja Weyermann, administrative Unterstützung, schied wegen ihrer Erkrankung nach rund 20-jähriger Tätigkeit aus.

Das ICKath trauert um Daniel Buda († 26. 12. 2023), Dekan von Sibiu; er war unserem Institut sehr verbunden durch die Durchführung mehrerer Lehraufträge und gemeinsamer Doktorandenkolloquien.

  • Promotionen

Kaplan, Ilya: Becoming One Christ. A Theological Anthropology in Conversation with Iranaeus’ and Gregory of Nyssa’s Works. Summa cum laude.

Referentin: Prof. Dr. Georgiana Huian (Bern)

Korreferent: Prof. Dr. Rainer Hirsch-Luipold (Bern)

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2022/23 im Magazin konstruktiv 

Bei der universitären Nacht der Forschung am 10. 9. 2022 war das gesamte ICKath mit einem interreligiösen und ökumenischen Programm zu «The Sound of Prayer – Wie klingt Gebet Religiöse Vielsprachigkeit und Vielfältigkeit» vertreten.

Am 8.12.2022 fand gemeinsam mit der Universität Luzern die Tagung «Katholizismus am Scheideweg. Die katholischen Kirchen der Schweiz nach dem  ersten Vatikanischen Konzil» statt. Anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Angela Berlis organisierte das ICKath vom 16.–18. 3. 2023 die internationale, interdisziplinäre Konferenz zu «Konflikt und Kontinuität: Religiöse Biographien im 19. und 20. Jahrhundert»; am 16. 3. fand ein interaktives Kolloquium «How to become a professor» für Nachwuchs forschende statt.

Im FS 2023 habilitierte Ass. Prof. Georgiana Huian mit einer dogmatischen Untersuchung zu «Der Mensch: Apophase und Transfiguration» und hielt am 18. 4. ihren Habilitationsvortrag zu «Kindsein und Gotteskindschaft». Prof. Huian ist seit 2011 bereits die zweite Assistenzprofessorin am ICKath, die sich für eine ao. Professur qualifiziert hat. Am 4. April promovierte Katherine L. Jennings mit einer materialbiographischen Studie über die Kirche St. Peter und Paul in Bern. Sie war 2017 durch «UniBE international 2021» für exzellenten Nachwuchs aus Neuseeland gekommen; als erste an der Theol. Fakultät promovierte sie zur Dr. rer. rel. Mit der Einladung von Prof. Mariya Horyacha aus Lemberg als «visiting scholar» im FS 23 unterstützt das ICKath vom Krieg in der Ukraine betroffene Forschende. Prof. Horyacha sprach am 31. 3. 2023 über «Traditional Churches of Ukraine in Wartime (2022–2023)».

Am 2. 5. 2023 hielt Prof. Ivaylo Naydenov, ehemaliger Doktorand der Christkath. Theol. Fakultät und heute Dekan der orthodoxen Theol. Fakultät Sofia (Bulgarien), einen Vortrag über «Christkatholische Theologie in Sofia». Prof. em. Urs von Arx reagierte darauf; im Anschluss fand anl. seines 80. Geburtstags ein Empfang statt.

Die 2. Auflage des Buches «Die Christkatholische Kirche. Geschichte und Gegenwart» (Старокатоличка црква: историја и садашњост), das von Mitarbeitenden des ICKath erarbeitet worden ist und Studierenden in Belgrad als Studienliteratur dient, wurde feierlich am 19. Juni der Öffentlichkeit präsentiert.

Mehrere Doktorierende arbeiten an vom SNF finanzierten Projekten, andere verfassen ihr «freies Doktorat» neben der Ausübung eines Hauptberufs in der Schweiz, in Deutschland, Indien oder Bosnien.

Edda Wolff begann am 1. 3. 2023 ein Postdoc-Projekt in Liturgiewissenschaft über liturgische Ressourcen und deren ekklesiologische Implikationen. Ein weiteres Postdoc-Projekt im Bereich der Altkatholizismusforschung führt Erika Moser durch. Wir freuen uns, dass Dr. Stefanos Athanasiou, wissenschaftlicher Assistent von HS 2011 bis FS 2018, einen Ruf auf die Professur für Systematische Theologie an der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie der LMU München angenommen hat.Am 27. 4. 2023 starb Bischof Prof. Wiktor Wysoczanski (*1939) in Warschau, Ehrendoktor der Christkath. Theol. Fakultät (1999). Mit der dortigen Ausbildungseinrichtung besteht seit 1994 eine Kooperation.

  • Promotionen

Jennings, Katherine: French Stranger; Spiritual Home: A Material Biography of the Church of Saint Peter and Paul (Bern).

Referentin: Prof. Dr. Angela Berlis (Bern)

Korreferent: Prof. em. Dr. Bernd Nicolai (Bern)

  • Habilitationen

Huian, Georgiana: Der Mensch, Apophase und Transfiguration. Eine dogmatische Untersuchung im ökumenischen Kontext.

Referentin: Prof. Dr. Angela Berlis (Bern)

Korreferent: Prof. Dr. Athanasios Vletsis (München)

  • Hinschiede

Bischof Prof. Dr. Wiktor Wysoczanski (Warschau), Ehrendoktor der Christkatholisch-Theologischen Fakultät 1999, gest. 27.4.2023.

 

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2022/21 im Magazin konstruktiv 

Der Krieg gegen die Ukraine gab Anlass zu zwei Abendveranstaltungen mit orthodoxen und griechisch-katholischen Gästen über die religiöse Situation in der Ukraine im April und Mai 2022. Bei der «Berner Spurensuche» in der Osterzeit, an der das ICKath beteiligt ist, äusserte sich u. a. die Erziehungsdirektorin Christine Häsler zu «Zivilcourage».

Proff. Georgiana Huan und Angela Berlis führten im Oktober 21 eine Exkursion nach Sibiu (Rumänien) durch, um so die langjährige fakultäre Partnerschaft zu stärken. Der anglikanische Theologe David Marshall las im FS 2022 über «moderne Stimmen der anglikanischen Tradition»; Prof. Kaholi Zhimomi aus Bangalore (Indien) verbrachte ein Forschungssemester in Bern und las im Rahmen eines von der Berner Uni ausgeschriebenen Lehrauftrags über «Minorities at Risk: A Global Discourse on the ‹Politics of Othering›».

Erika Moser verteidigte am 21. 10. 2021 ihre Dissertation über Gender in Erinnerungsmedien am Beispiel christkatholischer Nachrufe (1870–1924), die sie im Rahmen des SNF-Projekts «Tod und Geschlecht» durchgeführt hatte. Andrea Pezzini wurde ab 1. 9. als Doktorand für das SNF-Projekt «Contested Bodies» angestellt, das gemeinsam mit der Uni Antwerpen durchgeführt wird. Ilya Kaplan, Doktorand im SNF-Projekt «Image of God and Abyss of Desires», präsentierte beim SBL Annual Meeting 2021 «Christ as God’s Image in Gregory of Nyssa’s De perfectione». Er organisierte zudem zwei Kolloquien mit Prof. Dr. John Behr (Uni Aberdeen) imAkad. Jahr 2021 / 22, das zweite über Theologische Anthropologie bei Gregor von Nyssa.

Seit 1. 12. 2021 ist Martin Bürgin Assistent für Kirchengeschichte.

Im November 2021 stellte Stefanie Arnold die Ergebnisse ihrer Masterarbeit «Von Widerstand zu Akzeptanz. Kirchenschliessungen als theologische Herausforderungen» bei der christkath. Sozietät vor, für die sie den Christkatholischen Theologiepreis 2021 erhalten hat.

Bei der 47. Int. Altkath. Theologenkonferenz «Über die Anfänge hinaus. Altkatholische Ursprünge und die Suche nach einer glaubwürdigen Kirche heute» in Neustadt/W. hielt Prof. G. Huian einen Vortrag über Rowan Williams. Vom 28.–30. 10. 2021 fand die (2020 verschobene) Jahrestagung der Schweizer. Theolog. Gesellschaft in Bern statt über «The First Vatican Council (1869 / 70) and the Churches: Nationalism, (Anti-)Ultramontanism and Ecumenism». Sie wurde in Zusammenarbeit mit den Universitäten Oxford und Sibiu hybrid durchgeführt.

Am 23. 5. 2022 besprachen Proff. Reinhard Messner (Innsbruck) und Ioan Moga (Wien) bei der Vernissage in Bern das Buch «Lex orandi – lex credendi. Beiträge zur liturgischen und systematischen Theologie in altkatholischer Tradition» des Systematikers und Liturgiewissenschaftlers Herwig Aldenhoven (1933–2002), hg. durch Prof. em. Urs von Arx.

Am 2. 4. 2022 starb Walter Frei (*1927), der ab Sommersemester 1957 70 Semester lang Kirchen-und Dogmengeschichte und Seelsorge an der Christkatholisch-Theologischen Fakultät lehrte.

  • Promotionen

Moser, Erika: Allverehrt und tiefbetrauert. Gender in Nekrographien als identitätsstiftenden Erinnerungsmedien, am Beispiel des Christ katholizismus (1870–1924). Insigni cum laude.

Referentin: Prof. Dr. Angela Berlis (Bern)

Korreferent: Prof. Dr. Martin Sallmann (Bern)

  • Hinschiede

Prof. em. Walter Frei, Kirchen- und Dogmengeschichte und Pastoraltheologie im Institut für Christkatholische Theologie, gest. 2. 4. 2022.

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2020/21 im Magazin konstruktiv 

Die Jahre 2020–2021 sind für das ICKath sowohl von der Covid-Pandemie als auch von der Erinnerung an das 1. Vatikanische Konzil von 1870 geprägt. Anfang 2021 wurde die Online Ausstellung «Die Rezeption des Ersten Vatikanums (1870 bis 2020) aus altkatholischer, anglikanischer und orthodoxer Perspektive» aufgeschaltet. Eine für 2020 geplante Konferenz «‹Über die Anfänge hinaus…› Altkatholische Ursprünge und die Suche nach einer glaubwürdigen Kirche heute» wurde auf August 2021 verschoben.

Die Digitalisierung der Akten der Christkatholisch-Theologischen Fakultät und die Herausgabe des Werkes des Berner systematischen Theologen und Liturgiewissenschaftlers Herwig Aldenhoven (1933–2002) erhielten Unterstützung aus den fakultären strategischen Mitteln.

Der SNF bewilligte Prof. Angela Berlis zwei Projekte. Das eine widmet sich der «Kirchlichen Frauendiakonie im Armuts- und Fürsorgediskurs während der Entwicklung des Sozialstaats, am Beispiel des Altkatholizismus in der Schweiz (1878–1965)» (Ausführung Erika Moser), das andere untersucht «Contested Bodies» in ultramontanen und liberalen katholischen Diskurse des 19. Jahrhunderts.

Das ICKath war an mehreren Tagungen beteiligt, etwa an der Online-Tagung «Neue Wege mit den Toten. Bestattungspraxis im Wandel» (29.–30.01.2021).

Im SNF-Projekt «Image of God and Abyss of Desires» fand die Tagung «Seal of the Divine: From Theology to Anthropology and Back» (30.09.–02.10.2020) statt, mit einem Abendvortrag von Prof. Ingolf U. Dalferth (Claremont); dieses Projekt war mit einem Panel an der internationalen Tagung «Thinking about Nothing» (12.–14.07.2021) vertreten.

In ihren Freisemestern hielt Prof. Berlis digital verschiedene Vorträge, u.a. an einer Tagung der Deutschen Bischofkonferenz über Klerikalismus in der Liturgie sowie im Rahmen des Mentoringprogramms der Evangelischen Theologischen Fakultät der Universität München.

Doktorandenkolloquien konnte das Institut mit Prof. George Pattison (Glasgow) im November 2020 resp. mit Prof. Daniel Buda (Sibiu) im Januar 2021 veranstalten; im März 2021 war Prof. John Behr zu Gast. Für einen anglikanischen Lehrauftrag konnte Dr. David Marschall (ÖRK) gefunden werden. Die Zusammenarbeit mit den drei adjunct researchers des Institutes, Prof. Charlotte Methuen, Prof.  Douglas Pratt und Dr. Mattijs Ploeger, wurde am 04.03.2021 formell für drei Jahre verlängert. Am 01.03.2021 starb Prof. em. Martien Parmentier, der von 2000–2010 am Departement für Christkatholische Theologie Systematische Theologie lehrte. Prof. Peter-Ben Smit kehrt zum Ende des Frühlingssemester in die Niederlande zurück.

  • Hinschiede

Prof. em. Martien Parmentier, gest. 01.03.2021, Ordinarius für Systematische Theologie am Institut für Christkatholische Theologie (2000–2010).

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2019/20 im Magazin konstruktiv 

Die internationale Konferenz «Nähe, Distanz und Macht – Kirche und Seelsorge im #MeToo-Zeitalter» (Wislikofen, 26.–30.8.2019) bildete den Auftakt des Akademischen Jahres. In Zusammenarbeit mit der serbisch-orthodoxen Kirche organisierten Prof. Angela Berlis und Ass. Milan Kostresevic in Zürich die  Tagung «Orthodoxie in der Schweiz» anlässlich 50 Jahre ihrer offiziellen Mission in der Schweiz. Auch die SNF Scientific Exchange-Tagung «Alltagsexegese in der Schweiz» (Prof. Peter-Ben Smit und Prof. Benjamin Schliesser, INT, 14. –16. 2. 2020) wurde vom Institut mitgetragen. Weitere geplante Tagungen im Frühjahr 2020 mussten wegen der COVID-19-Krise verschoben werden. Nachdem 2018 das 125jährige Bestehens der in Bern herausgegebenen «Internationalen Kirchlichen Zeitschrift» gefeiert worden war, erschien 2019 eine Jubiläumsausgabe mit den Tagungsbeiträgen. Am 22.10. 2019 wurde Prof. Daniel Buda, der mehrere Semester lang Lehraufträge für Orthodoxe Theologie in Bern wahrnahm, von der Aurel Vlaicu Universität Arad (Rumänien) mit der höchsten Auszeichnung dieser Institution geehrt. Prof. Peter-Ben Smit beteiligte sich mit einem Hauptvortrag am internationalen Symposium anl. der Auszeichnung.

Für das SNF-Projekt «Image of God and Abyss of Desires» hielt Prof. Georgiana Huian im August/

September 2019 Vorträge in Oxford und in Lemberg. Die Doktorandin Martina Narman und Prof. Angela Berlis beteiligten sich Ende Oktober 2019 mit Vorträgen bei der IFK-Tagung «Claiming History» in Rom.

Im gleichen Monat fand das traditionelle einwöchige Forschungskolloquium oberhalb des Thuner Sees im Berghüsli statt. Anlässlich der 150. Wiederkehr des 1. Vatikanischen Konzils (1870) hat Ass. Milan Kostresevic in Zusammenarbeit mit Prof. Georgiana Huian und Prof. Angela Berlis eine Online-Ausstellung zu dessen schwieriger ökumenischer Rezeption erstellt. An der Online-Konferenz «A Suspended Tradition? 150 Years Vatican I» (Universität Löwen) beteiligte sich Prof. Peter-Ben Smit mit einem Vortrag zur altkatholischen Rezeption dieses Konzils.

Prof. Angela Berlis und Prof. Peter-Ben Smit beteiligten sich an der Sondersynode der Christkatholischen Kirche zu «Ehe für Alle» (22.8.2020). Adjunct researchers sind seit der Einführung dieser Funktion an der Berner Universität (2011) sehr aktiv: So veröffentlichte der ehemalige Adjunct Prof. Klaus Rohmann ein Buch zur theologischen Anthropologie; eine Buchpräsentation von Douglas Pratt musste verschoben werden.

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2018/19 im Magazin konstruktiv 

Nach mehr als zweijähriger Vakanz wurde auf den 1.9.2018 die Professur für Systematische Theologie und Ökumene zu je 50% mit dem altkatholischen Theologen Peter-Ben Smit als ao. Professor und der orthodoxen Theologin Georgiana Huian als Assistenzprofessorin t.t. besetzt. Gemeinsam hielten sie am 14.3.2019 ihre Antrittsvorlesungen. Daniel Buda, Juniorprofessor in Sibiu, erhielt einen Lehrauftrag in orthodoxer Theologie für das akademische Jahr 2018 / 19. Zusammen mit Prof. Angela Berlis leitete er im FS 2019 das internationale Forschungskolloquium Bern – Sibiu. Ende Januar 2019 erlosch auf eigenen Wunsch die Venia Legendi von Pfr. Dr. Michael Bangert (Basel) als Privatdozent.

Zum zweiten Mal organisierte das icKath gemeinsam mit dem Schweizerischen Rat der Religionen im November 2018 eine interreligiöse Tagung: «Säkulare Gesellschaft und religiöse Präsenz», bei der die interreligiöse Erklärung zur Flüchtlingsfrage lanciert wurde. Anwesend waren u.a. Regierungsrätin Evi Allemann und Vertreter verschiedener Kantone. In der Reihe «Macht und Ohnmacht der Kirchen» sprach Prof.in Angela Berlis am 16.2.2019 über «Zukunftsvisionen aus christkatholischer Perspektive». Gastvorträge hielten: S. H. Aram I. (Beirut) am 26.10. 2018 über «Herausforderungen für die Kirchen im Mittleren Osten»; Prof.in Hildegund Keul (Würzburg) am 1.11.2018 über «Verwundbarkeit»; Prof.in Ute Gause (Bochum) am 22.11.2018 über «Genderreformationen? Wandel, Konstanz, Interdependenzen»; Prof. Jacob Thekeparambil (Direktor St. Ephrem Ecumenical Research Institute, Kottayam, Indien) am 27.11.2018 über «India as a Land of Syriac» und David Marshall (WCC, Genf) am 27.5.2019 über «Muslims and Secularism». Johnson M. John (UTC, Bangalore) stellte im Dezember 2018 seine Masterarbeit über indisches Christentum vor. Prof. Huian warb mit Prof. Rainer Hirsch-Luipold (INT) das SNF Projekt «Image of God and Abyss of Desires» ein (ab 1.1.2019); seit 1.8. ist Ilya Kaplan aus Kasachstan als Doktorand angestellt. Das auf Bitte der Theologischen Fakultät Belgrad von den Mitarbeitenden des icKath gemeinsam erarbeitete Buch über die Christkatholische Kirche, ihre theologischen Anliegen und ihr kirchliches Leben in serbischer Sprache wurde am 11.2.2019 im Rahmen eines offiziellen Besuchs von Dekanin Angela Berlis in Belgrad präsentiert. Bei der christkatholischen Nationalsynode im Juni 2019 präsentierte das icKath eine Broschüre über das christkatholische Theologiestudium.

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2017/18 im Magazin konstruktiv 

Die Universitätsleitung rief 2017 dazu auf, sich als internationale Universität zu profilieren. Das «Institut für Christkatholische Theologie» (ICKath) ist seit je international ausgerichtet. Zehn (Mutter-)Sprachen werden hier gesprochen, das mehrkonfessionelle Profil spiegelt den Radius christkatholischer kirchlicher Dialoge und Partnerschaften wider. Im HS 2017 nahmen drei neue Doktorierende aus Serbien, Indien und Neuseeland, im FS 2018 eine aus der Schweiz ihr Doktoratsstudium auf.

Am 16.9.2017 fand in Zusammenarbeit mit Bischof und Synodalrat ein «Schnuppernachmitttag für am Studium Interessierte» statt, im Anschluss daran präsentierte sich das ICKath in der «Nacht der Forschung» der Universität mit Kurzvorträgen zum Thema «Der religiöse Soundtrack des Lebens».

Am 23.3.2018 lud das ICKath zu einem «Tag der Offenen Tür» ein.

Im HS 2017 nahm Prof. Douglas Pratt die Vertretung der vakanten Professur in Systematischer Theologie wahr; seine Veranstaltung über religiösen Extremismus war Teil des internationalen Vorlesungsprogramms; bei der Vernissage zum gleichnamigen Buch sprach u.a. Nationalrätin Margaret Kiener Nellen. Lehraufträge in orthodoxer Theologie wurden von Dr. Stefanos Athanasiou und Dr. Mariam Kartashyan wahrgenommen. Im FS 2018 las Prof. George G. Pothen Indien über Religionen in Indien.

Gemeinsam mit dem Schweizerischen Rat der Religionen, der Schweizerischen Gesellschaft für Theologie und dem Haus der Religionen organisierte das ICKath am 17.11.2017 eine gut besuchte interreligiöse Tagung zum Thema «‹Wenn Deine Wahrheit nicht meine ist.› Wahrheitsanspruch und Pluralität der Religionen in der Schweiz». Im Januar 2018 fand ein internationales Doktorandenkolloquium in Bern mit Doktorierenden aus Sibiu und Bern unter Leitung von Prof. Daniel Buda (Sibiu und ÖRK) und Profn. Angela Berlis statt.

Ein mehrtägiges Forschungskolloquium brachte Prof. Jürgen Werbick/Münster und Pater Stephan Horn/Bad Wurzach als Experten nach Bern.

Am 8./9.6.2018 fand anlässlich des 125-jährigen Bestehens der eng mit unserer Institution verbundenen «Internationale(n) Kirchliche(n) Zeitschrift» (www.ikz.unibe.ch) eine Tagung statt, die sich u.a. mit der Open-Access-Strategie befasste. Gastvorträge hielten im HS 2017 Prof. Jürgen Werbick/Münster, Prof. Mel Robeck/Pasadena und – im Rahmen des fakultären Mentoringprogramms – Profn. Jenny Dixon/Auckland sowie im FS 2018 Profn. Antonia Moropoulou/Athen, letztere über die Restauration der Grabeskapelle in Jerusalem. Wir freuen uns, dass die orthodoxe Theologin Georgiana Huian aus Bukarest (Ass.Prof. mit tenure track) und der altkatholische Theologe Peter-Ben Smit (a.o. Prof.) aus Amsterdam ab HS 2018 gemeinsam auf die Professur für Systematische Theologie und Ökumene berufen wurden.

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2016/17 im Magazin konstruktiv 

Im Departement für Christkatholische Theologie arbei­ten derzeit Personen mit schwyzerdütscher, deutscher, englischer, griechischer, serbischer, russischer sowie armenischer Muttersprache; unter Einbezug der Dok­torierenden und Habilitierenden ohne Anstellung wird die Sprachen- und Kulturvielfalt durch Malealam und Hindi sowie Niederländisch ergänzt. Dr. Mattijs Ploeger (Utrecht) und Prof. Franz Segbers (Marburg) nahmen 2016/17 die Vertretung der vakanten Professur für Systematische Theologie wahr. Ökume­nische Lehraufträge wurden von Prof. Douglas Pratt (Anglik. Theologie) und Mariam Kartashyan (Ostkirchl. Theologie) übernommen. Letztere schloss erfolgreich ihre Dissertation über das armenische Schisma in den 1870er Jahren ab. Erika Moser forscht seit 2016 im Rah­men des SNF-Projekts «Tod und Gender» über Nachrufe als gegenderte Erinnerungspolitik. Die Assoziation von Prof. Klaus Rohmann (Attendorn) als adjunct researcher lief aus.  Prof. Angela Berlis ist seit HS 2015 Vizepräsi­dentin des Collegium Generale der Universität Bern. Bei der Akademischen Abschlussfeier am 20. 10. 2016 wurde Aline Berger MTh der Christkatholische Theolo­giepreis für ihre Arbeit über die religiös-soziale Pazifis­tin und Pädagogin Anny Peter verliehen. Studierende aller Fächer mit BA-Abschluss können neu ein Nebenfach (MA Minor) «Geschichte und Theo­logie des Altkatholizismus» belegen. Auf www.christ­kath.unibe.ch wurde ein Film über «Christkatholische Theologie in Bern» aufgeschaltet.  2016 und 2017 be­richtete die Departementsvorsteherin bei der National­synode über das Theologiestudium. Das Departement richtete im Akademischen Jahr 2016/17 drei internationale Konferenzen aus: Die 4. Konferenz über Interreligiöse Beziehungen und Ökumenische Fragen (IREI) brachte vom 27. bis 29. 10. 2016 zum Thema «Glaubensvielfalt und gelebte Erfahrung von Religion: Zeugnisse und Inter­pretationen» erneut renommierte Fachleute – u.a. Prof. Marianne Moyaert (Amsterdam) – nach Bern. Am 25. /26. 11. 2016 fand eine ökumenische Tagung über den Berner Systematiker und Liturgiewissen­schaftler Adolf Thürlings (1844–1915) zu «Kirchenre­form durch die Erneuerung des Gottesdienstes» statt. Am 5. /6. 5. 2017 organisierten Prof. Angela Berlis und OAss. Adrian Suter eine Konferenz über «Indisches und Europäisches Christentum im Dialog», bei der auch mehrere Vortragende aus Asien anwesend waren. Zwei Gastvortragende konnten wir begrüssen: am 11. 11. 2016 Sir David Moxon, Direktor des Anglican Centre in Rom, der über den Anglikanisch/Römisch- Katholischen Dialog (ARCIC III) sprach; am 25. 4. 2017 berichtete Dr. David Bos, Dozent für Soziologie an der Universiteit van Amsterdam, über «Homosexuality and Islam in Dutch mass media since the 1960s». Dr. Stefanos Athanasiou nahm im HS 2016 an der päpstlichen Lateranuniversität Rom einen Lehrauf­ trag wahr. Am 23. 5. 2017 fand die Buchvernissage von Douglas Pratts «Christian Engagement with Islam» statt. Am 24. 10. 2016 hielt Prof. A. Berlis einen theo­logiegeschichtlichen Gastvortrag an der Universität Thessaloniki, am 9. 12. referierte sie beim 40-Jahr-Jubiläum ihres früheren Utrechter Lehrstuhls über die «Historikerin als Anwältin vergessener Stimmen der Geschichte»; im Herbst 2016 vertrat sie das De­partement für Christkatholische Theologie bei einer Abschiedsvorlesung in Utrecht und bei einer Antritts­vorlesung in Bonn. Das seit dem 1. 8. 2017 bestehende «Institut für Christ­ katholische Theologie» (ICKath) wird von Prof. Angela Berlis geleitet, die nach acht Jahren das Vizedekanat der Theologischen Fakultät abgab.

  • Promotionen

Am 19. 1. 2017 Mariam Kartashyan: Das armenische Schisma, seine transnationalen Auswirkungen und seine Rolle für die Beziehungen zwischen Armeniern, Altkatholiken und Anglikanern in den 1870er Jahren. Referentin: Prof. Dr. Angela Berlis (Bern); Korreferent: Prof. Dr. Hacik Rafi Gazer (Erlangen-Nürnberg).

  • Fakultätsmitteilungen

Infolge der Reorganisation der Theologischen Fakul­tät und der Aufhebung des Departementsstrukturen heisst das Departement für Christkatholische Theologie seit dem 1. 8. 2017 «Institut für Christkatholische The­ologie» (ICKath). Ebenfalls seit dem 1. 8. 2017 besteht das IBW in den beiden geschwisterlich kooperierenden Instituten für AT (IAT) und NT (INT) fort.

Bericht über die Tätigkeiten des Instituts im akademischen Jahr 2015/16 im Magazin konstruktiv 

Prof. Dr. Andreas Krebs, seit HS 2011 Assistenzprofessor für Systematische Theologie, nahm nach seiner Habilitation zum 1. November 2015 einen Ruf an das Alt-Katholische Seminar der Universität Bonn an. Dr. Mattijs Ploeger, Dozent für Systematische Theologie und für Liturgiewissenschaft (Utrecht), übernahm die Vertretung. Im HS 2015 nahm Dr. Tamara Grdzelidze einen Lehrauftrag zum Thema «Orthodoxy and Gender: Male and Female Ways of Thinking in the Orthodox Church» wahr. Frau Grdzelidze, Ehrendoktorin der Theologischen Fakultät, ist Botschafterin Georgiens am Heiligen Stuhl. Dr. Andreas Losch (Projekt «Life beyond our planet?») wechselte an das Institut für Systematische Theologie am Departement für Evangelische Theologie. Am 15. Oktober 2015 promovierte Ass. Stefanos Athanasiou über Dorothee Sölles Christologie und politische Theologie an der Aristoteles-Universität Thessaloniki; es ist die erste Arbeit über sie in griechischer Sprache. Im FS 2016 fanden unter der Leitung von Dr. Athanasiou ein Seminar und eine Studienreise nach Patmos zum Thema Apokalyptik und Eschatologie statt. Zum Panorthodoxen Konzil stand er in der «Sternstunde Religion» in SRF 1 am

19. Juni 2016 Rede und Antwort. Prof. Dr. Angela Berlis hat am 1. Juni 2016 die Chefredaktion der in Bern herausgegebenen «Internationalen Kirchlichen Zeitschrift» übernommen, nachdem Prof. em. Dr. Urs von Arx diese nach 15 Jahren niedergelegt hatte. Es wurden die anglikanische Kirchenhistorikerin und Hauptdozentin Dr. Charlotte Methuen (Glasgow) ab 1. Oktober 2015 und Mattijs Ploeger (Utrecht) ab 1. August 2016 als adjunct researchers assoziiert. Prof. em. Dr. Martien Parmentier erhielt 2015 den wissenschaftlichen Pascalpreis des Altkatholischen Seminars Utrecht für sein ökumenisches Engagement im Weltkirchenrat und seinen langjährigen Einsatz für syrische

Christen. Vom 7. bis 10. September 2015 fand eine Anglikanisch-Altkatholische Theologische Konferenz unter der Leitung von Prof. Dr. Paul Avis (Exeter) und Angela Berlis (Bern) in Exeter zum Thema «Die Autorität der Kirchen in einem pluralen Europa. Anglikanische, altkatholische, römisch-katholische, lutherische und reformierte Perspektiven» statt. Am 11. Mai 2016 hielt die Musikhistorikerin Petra van Langen (Utrecht) einen Vortrag über «Musik als Mittel der Konfessionalisierung in den Niederlanden (1850 bis 1950)». Über den Erasmusaustausch und unterstützt durch den Bischöflichen Hilfsfonds studierten im Akademischen Jahr 2015 / 2016 ein Doktorand aus Mazedonien und eine Bachelor-Studentin aus Bulgarien in Bern. Auf diese Weise werden die langjährigen internationalen Beziehungen zu orthodoxen Fakultäten gepflegt.

  • Masterarbeiten

E. Moser: «La bienveillance alliée à une énergie peu commune». Leben und Werk des Pfarrers, Schriftstellers, Journalisten und Pädagogen Pierre César (1853–1912) in ethischer Perspektive.